Patient auf der IPS

23.09.2002 // Ein Tag mit medizinischen Verlegungen

Heute, so wie für auch die nächsten zwei Tage, war Tagschicht angesagt – von 06:30 bis 18:30 Uhr. Er war gespickt mit einer Vielzahl von medizinischen Verlegungen.

Begonnen hat die Serie mit einem Patienten von einem kleineren Krankenhaus ins „Groote Schuur“ Krankenhaus (dort fand in den 60er die erste Herztransplantation statt). Angeblich hätte der Patient einen AV-Block, doch beim Eintreffen sah es eher nach einem Vorhofflimmern aus mit der Möglichkeit einer DigoxinIntoxikation. BD 135/40 Puls 40, soweit stabil, gab aber keine Reaktion auf ansprechen. Da der Patient keine schriftliche Krankengeschichte hatte, war es nicht möglich zu beurteilen ob der Patient eine bekannte Demenz oder Wasserelektrolyte Verschiebung, oder ähnliches hatte.

Verlegung eines Frühgeborenen

Kaum war dieser Auftrag erledigt, hiess es ein Frühgeborenes müsse verlegt werden, ITN, beatmet, Kreislauf stabil, zwei Wochen alt. Beim Eintreffen erfuhren wir, dass weder eine Ambulanz noch Inkubator bestellt waren. Nach einer ca. halbstündiger Wartezeit konnten wir auch diese Fahrt ins Rot-Kreuz Kinderkrankenhaus problemlos bewältigen.

Anschliessend mussten wir von diesem Krankenhaus eine Rückverlegung machen, ebenfalls ein Frühgeborenes, nicht ITN, stabil. Wir wollten das Baby in den Inkubator legen, als wir feststellten, dass dieser defekt war. So fuhr das Ambulanzteam zurück zur Basis um einen anderen zu hohlen. Schlussendlich gelang es uns auch diese Fahrt ohne weitere Probleme zu meistern und konnten das Baby dem Team auf der IPS im „Groote Schuur“ übergeben.

Protokoll schreiben im EinsatzAls Abschluss unseres Tages war noch ein Patient zu verlegen der von einem PW angefahren wurde. Geschlossenes SHT, Oberschenkelfraktur, Frakturen der beiden Unterschenkel, Cervikal 5 und Lumbal 1 Fraktur, intubiert, sediert und beatmet. Die Fahrt verlief soweit ohne Probleme und wir konnten unsere Schicht pünktlich beenden.